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Kosten

Kosten für eine Rechtsberatungberatung
Bild von Rechtsanwältin Katrin Halbauer

Hier möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick über anfallende Kosten einer Rechtsberatung geben:

Grundlagen für die Gebührenberechnung sind das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz [RVG] und das Gerichtskostengesetz [GKG].

Die Kosten einer Erstberatung, egal ob telefonisch oder mündlich, können frei vereinbart werden. Je nach Umfang der Beratung, Wert und Bedeutung des Rechtsproblems können Kosten zwischen 50,00 Euro und 190,00 Euro zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer von z.Zt. 19 % entstehen. Im Einzelfall kann auch auf das Erheben von Gebühren verzichtet werden, wenn sich die Erstberatung darin erschöpft, dass nur über mögliches weiteres Vorgehen und die zu erwartenden Kosten beraten wird. Sind Sie finanziell nicht in der Lage, die Kosten für einen Anwalt aufzubringen, besteht die Möglichkeit beim Amtsgericht des Wohnsitzes Beratungshilfe zu beantragen. Bei Bewilligung von Beratungshilfe übernimmt die Staatskasse die Kosten der anwaltlichen Inanspruchnahme.

Außergerichtliche und Gerichtliche Vertretung

Die im Rahmen einer gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung entstehenden Kosten richten sich in der Regel nach dem Wert des Streitgegenstands. Bei der Vertretung in Straf- und Bußgeldsachen sowie in Sozialrechtsstreitigkeiten sind die gesetzlich bestimmten Gebühren Rahmengebühren. Rahmengebühren sehen eine Spanne vor, innerhalb derer der Anwalt sein Honorar, gemessen nach Umfang der Sache, Schwierigkeit, Haftungsrisiko und der Bedeutung der Sache für den Mandanten bestimmt. Sollte eine Rechtsschutzversicherung bestehen, können Sie bereits vor dem Anwaltsbesuch eine Kostenzusage der Rechtsschutzversicherung einholen. Dann können die Kosten direkt mit der Rechtsschutzversicherung abgerechnet werden, wobei eine im Versicherungsvertrag vereinbarte Selbstbeteiligung von Ihnen selbst bezahlt werden muss. Im Einzelfällen kann es vorkommen, dass der zu erwartende Aufwand der Mandatsbearbeitung in keinem vernünftigen Verhältnis zu den gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren steht. Dafür gibt der Gesetzgeber die Möglichkeit ein höheres Honorar zu vereinbaren. Wenn Sie die Gerichts- und Anwaltskosten nicht selbst tragen können, besteht die Möglichkeit beim Gericht Prozesskostenhilfe zu beantragen. Bei Bedürftigkeit und Erfolgsaussichten in der Sache [außer im Strafverfahren], wird diese regelmäßig bewilligt. Die Staatskasse trägt dann die Anwaltsvergütung.